Querbeet

Im Regen stehen gelassen…

Seit gestern weiß ich nun auch, woher die Redewendung “jemanden im Regen stehen lassen” kommt. Sie kommt nämlich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach einem gemütlichen Kaffeekränzchen bei den Eltern meiner Freundin, wollten ihre Mutter, sie und ich noch einen kurzen Spaziergang um die Häuser in dem beschaulichen Mecklenburger Dorf machen, in dem die Eltern meiner Freundin wohnen.

Da sich der Himmel schon ein wenig verdunkelte, wollte ich einen Regenschirm mitnehmen. Dies wurde aber von den Frauen mit den Worten “da wird schon nichts runterkommen” abgelehnt. Wir gingen also ohne Schirm los und es kam, wie es kommen musste. Kurz bevor wir wieder das schützenden Haus erreichten, öffneten sich die Wolken schleusenartig.

Wir suchten nun schnell den nächsten Baum auf, um uns dort unterzustellen. Da meine Freundin, im Gegensatz zu ihrer Mutter und mir, eine wasserdichte Jack-Wolfskin-Jacke mit Kapuze trug, rannte sie die ca. 100m lange Strecke durch den Regen nach Hause. Wir riefen ihr noch zu, sie möge uns bitte einen Regenschirm vorbeibringen.

So verharrten nun die Mutter meiner Freundin und ich weiter unter dem Baum und warteten auf den Regenschirm.

Als meine Freundin allerdings nach fünf Minuten noch nicht mit dem Regenschirm zurück war, begannen wir langsam,  uns Gedanken zu machen. Ihre Mutter meinte, sie ist bestimmt nur noch schnell auf Toilette gegangen.

Nach zehn Minuten glaubte wir nicht mehr daran, dass uns noch ein Regenschirm gebracht würde und nach weiteren fünf Minuten rannten wir dann auch durch den strömenden Regen zurück zum Haus.

Als wir dort völlig durchnässt ankamen, saß meine Freundin gemütlich, zusammen mit ihrem Vater, auf der Couch und schaute Handball im Fernsehen. Auf die Frage, warum sie uns keinen Schirm brachte, entgegnete sie, dass sie das nicht gehört hätte. Und als ich sie fragte, ob sie sich nicht gewundert hätte, wo wir bleiben, meinte sie nur: “Ich dachte ihr unterhaltet Euch noch.”

Sie hat uns also ziemlich im Regen stehen gelassen.

Querbeet

Abenteuer Bahnreisen

Wartenden Bahnreisende auf dem Bahnhof in Werne.

Bahnhof Werne

Essen. Donnerstag, 04.März 2010, 16:30 Uhr. Mein Kollege und ich stehen auf dem Bahnhof und warten auf unseren Zug nach Hamburg um 16:59 Uhr. Da der Zug, der eigentlich eine Stunde früher Richtung Hamburg fahren sollte, 35 Minuten Verspätung hat, entscheiden wir uns, auf unsere Reservierung zu verzichten und in den verspäteten IC2112 einzusteigen. Da dieser Zug aber sehr voll war und wir keine zwei benachbarten Sitzplätze finden konnten, stiegen wir in Dortmund wieder aus, um auf “unseren” IC2026 zu warten, für den wir ja Platzreservierungen hatten. Pünktlich um 17:25 Uhr verließ dieser Zug dann mit uns auch Dortmund.

Kaum hatten wir es uns auf unseren reservierten Plätzen gemütlich gemacht, hielten wir auch schon in dem beschaulichen Werne an der Lippe. Man teilte uns mit, dass der Zug aufgrund einer Streckensperrung zwischen Dortmund und Münster eine Umleitung fahren müsse und sich unsere Ankunft in Hamburg um ca. eine Stunde verzögern würde. Um die Umleitung zu befahren, sollte die Lok auf die andere Seite des Zuges umgesetzt werden. Unsere Begeisterung hielt sich verständlicherweise in Grenzen aber wir hatten ja zum Glück Sitzplätze und saßen warm und trocken. Aber es sollte anders kommen…
Weiterlesen »

Querbeet

Neulich im Fitness-Studio…

Seit gut einem Jahr gehe ich nun, meist zusammen mit einem Kollegen, regelmäßig ins Fitness-Studio. Da wir uns nicht gerade für das preiswerteste Studio entschieden haben, ist die Klientel eigentlich recht “normal”. Schmunzeln musste ich aber letzte Woche doch über drei Jugendliche.

Das Trio, vielleicht 18-20 Jahre alt, fiel durch ausgesprochene Coolness auf: teure Markensportklamotten, Muskelshirts (allerdings fast ohne Muskeln), sonnenbankgebräunte Haut und es fehlte eigentlich nur noch die dunkle Sonnenbrille. Natürlich rückten die drei nie mehr als einen Meter von einander ab und wenn einer an den Geräten trainierte, standen die anderen beiden um ihn herum und warfen ihm anerkennende Blicke zu. Schließlich wurde dann mit stolzgeschwellter Brust von einem zum anderen Gerät gewechselt. Keine Frage, es sollten die anwesenden Frauen, die meisten allerdings bestimmt zehn Jahre älter als sie selbst, beeindruckt werden.

Hätte diese Frauen später das gesehen, was ich gesehen habe, als ich das Trio unter der Dusche wiedertraf, hätten sie sich wohl vor Lachen auf dem Boden gekringelt.

Die Kleinen duschten in ihren Unterhosen!

Ich habe da nun schon so einiges gesehen: Männer, die gar nicht duschten. Männer, die sich ihre Körperbehaarung an den verschiedensten Stellen rasierten (obwohl im Fitness-Studio aus hygienischen Gründen eigentlich verboten). Männer, die ihre Füße mit dem Föhn trocknen und vieles andere mehr.

Ich frage mich nur, ob die Drei die Unterhosen wohl auch beim Sex mit den Frauen, die sie beeindrucken wollten, anbehalten hätten.

Querbeet

Meine (negativen) Erlebnisse mit DIREKTexpress

Apple iPhone Karton

Nachdem ich lange mit einem Apple iPhone geliebäugelt habe, bestellte ich mir am Donnerstag, 28.01., endlich das Objekt meiner Begierde. Da ich als Bekannter eines Telekom-Mitarbeiterin den “for friends”-Tarif in Anspruch nehmen wollte, musste ich meine Bestellung an der Bestellhotline von T-Mobile unter Nennung eines Aktionscodes aufgeben.

Das Gespräch an der Bestellhotline verlief sehr nett und problemlos. Nachdem der Aktionscode auf Gültigkeit verifiziert wurde, hat der Mitarbeiter meine Daten aufgenommen und bereitwillig meine Fragen beantwortet. U.a. konnte ich auch das gewünschte Lieferzeitfenster angeben. Ich entschied mich für 17:00-22:00 Uhr. Die Lieferung sollte 3-5 Tage dauern, so der Hotline-Mitarbeiter.

Wenig später erhielt ich eine Versandbestätigung von T-Mobile und am Samstag befand sich meine Sendung bereits im Status “Sendung wurde auf das Zustellfahrzeug beladen”, wie ich der Sendungsverfolgung auf der Webseite des von T-Mobile beauftragten Logistikunternehmens DIREKTexpress entnehmen konnte. Ich rechnete also schon am Samstagabend mit der Lieferung meines iPhone 3GS.
Weiterlesen »

Querbeet

Helgoland Impressionen

Ein paar Impressionen von meiner absoluten Lieblingsinsel. Vielleicht klappt es ja, dass ich Ostern dort bin…

Fotos, Querbeet

Twittertreffen im Seewolf

Twittertreffen im Seewolf (Foto: Rosi)

Twittertreffen im Seewolf (Foto: Rosi)

Eigentlich wollte ich mich am vergangenen Mittwoch nur kurz mit einem Twitterer aus Lübeck im Seewolf, dem Stammlokal der Lübecker Twitterer, treffen, um ihm eine mitgebrachte Sache zu überreichen. Aber es kam anders…

Nachdem ich am Mittwochnachmittag kurz getwittert hatte, dass ich abends im Seewolf sei, gesellten sich immer mehr Twitterer aus Lübeck und Umgebung und sogar aus Rheinland-Pfalz dazu. Insgesamt machten sich letztendlich neun Leute auf zum Seewolf und aus dem angedachten kurzen Treffen wurde eines, was mehrere Stunden dauerte.

Seit dem “berühmten” Twittagessen-501, vielleicht dem Gründungsessen der Lübecker Twitterbande am 16.12.2009, treffen wir uns nun mal geplant, mal spontan in wechselnder Zusammensetzung auf ein (oder auch mehrere) Asgaard sowie superleckeres und reichhaltiges Essen beim twitternden Gastwirt Barney und seiner Frau Rosi im Seewolf.

Zuletzt trafen wir uns übrigens in einer größeren Runde (sogar aus der Nähe von Bremen war eine Twitterin angereist) am letzten Freitag im Seewolf. An dem Tag waren dann auch eine Reporterin und ein Fotograf der Lübecker Nachrichten mit dabei, die beabsichtigen eine Story für den Lübecker Lokalteil der LN zu schreiben. Ich bin schon echt gespannt.

Durch Twitter habe ich schon viele nette und interessante Leute kennen gelernt und freue mich immer, wenn ich bei den Treffen bei Barney dabei sein kann, was für mich ja leider meist nur am Wochenende möglich ist.

Viele Grüße an die Lübecker Twitterbande!

Querbeet

Twitter wöchentl. Updates für 2010-01-10

Querbeet

Verspätetes Weihnachtsgeschenk

Handgefertigte Tassen

Handgefertigte Tassen

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, über das ich mich ganz besonders gefreut habe, überreichte mir vorgestern einer meiner Kollegen.

Seine 21jährige an Neurofibromatose erkrankte und stark sehbehinderte Tochter hat diese beiden Tassen in der Töpferei der Winterhuder Werkstätten in Hamburg für mich gefertigt. Vielen Dank dafür, liebe Jana!

Link:

Querbeet

Frohes neues Jahr!

Hamburger Hafen

Ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2010.

Querbeet

Twitter wöchentl. Updates für 2009-12-20

Querbeet